Im Anschluss an das 6. Pipes and Whistles Festival haben wir viel Lob, aber auch viele Anregungen und Kritik bekommen.
An dieser Stelle möchten wir einige häufig gestellte Fragen beantworten und auf einige Kritikpunkte eingehen.
Natürlich werden wir hier nicht alle Fragen abhandeln können. Wenn das, was Ihnen unter den Nägeln brennt, hier nicht beantwortet wird, schreiben Sie bitte eine Email mit Ihrem Anliegen an info@pipes-and-whistles.de. Wir werden uns bemühen, möglichst schnell eine Antwort zu schicken.
Generell ist ein Großteil der Pannen, die uns bei Planung und Durchführung des 6. Pipes and Whistles Festivals unterlaufen sind, darauf zurückzuführen, dass wir an einen neuen, größeren Veranstaltungsort umgezogen sind. Damit verbunden waren eine Vielzahl von neuen Aufgaben und Herausforderungen. Nicht immer konnten wir auf das nötige Vorwissen und Erfahrung zurückgreifen, vieles mussten wir einfach ausprobieren.
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Warum eine neue Location?
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Bislang war die Heilig Kreuz Kirche in Kreuzberg Veranstaltungsort aller Pipes and Whistles Festivals in Berlin. So schön dieser Ort auch war, hatte er leider auch einige Nachteile.
Einige Nachteile der alten Location waren folgende: Es durften maximal 800 Gäste in das Gebäude - 2010 waren die Eintrittskarten schon mehrere Wochen vor der Veranstaltung restlos ausverkauft, sodass es keine Tickets mehr an der Abendkasse gab. Es gab zu wenig sanitäre Anlagen, es gab kaum die Möglichkeit, Speisen und Getränke anzubieten, und der Eingangsbereich war so klein, dass es zu langen Wartezeiten am Einlass kam. Zudem ist die Beschallung der Kirche sehr schwierig.
Diese und viele weitere Gründe haben uns dazu bewogen, uns einen neuen Veranstaltungsort zu suchen. Sicherlich ist der Charme der Universal Hall in Berlin-Moabit nicht mit dem der altehrwürdigen Heilig Kreuz Kirche zu vergleichen, eine Vielzahl der Probleme der alten Location konnte durch den Umzug jedoch umgangen werden. So konnten wir in diesem Jahr 250 Gäste mehr einlassen und hatten zudem ein kleines Außengelände zur Verfügung, auf dem wir Verpflegung und ein kleines artistisches Rahmenprogramm bieten konnten.
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Warum musste ich so lange auf meine Getränke warten?
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Wir entschuldigen uns für die teilweise langen Schlangen am Tresen.
Der Grund hierfür wurde im Wesentlichen schon im Vorwort dieser FAQ genannt: Da wir bisher die Getränkeversorgung nicht selbst übernehmen konnten, fehlten uns an dieser Stelle die Erfahrungen für die optimale Planung des Barbetriebs. Daher hatten wir zu wenig eingespieltes Personal eingeplant. Freundlicherweise haben zeitweise die Musiker von Adivarius und den Cobblestones das Bar-Team tatkräftig unterstützt.
Für das nächste Jahr wissen wir nun, wie viele Tresenkräfte wir brauchen werden und sind überzeugt davon, einen schnelleren Service versprechen zu können.
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Warum das komplizierte Bezahlen mit Wertmarken?
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Das Wertmarkensystem ist auf Festival durchaus üblich und dient zur Vereinfachung und Beschleunigung der Vorgänge an der Bar: Durch die Bezahlung mit Wertmarken sparen die Mitarbeiter an der Bar das Wechseln und Herausgeben von Wechselgeld und damit Zeit.
Dennoch ist das System transparent: Jede Wertmarke hat einen Gegenwert von einem Euro, die Getränkepreise sind als ohne Aufwand sofort ersichtlich.
Wertmarken konnten zu jeder Zeit an ihren Verkaufspunkten verlustfrei wieder in Bargeld getauscht werden.
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Warum waren die Getränke so teuer?
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Wir sind nicht der Meinung, dass die Getränke zu teuer waren. Sicherlich wird jeder einsehen, dass wir die Getränke nicht zum Selbstkostenpreis ausgeben können, denn schließlich müssen wir das Barpersonal auch von den Einnahmen bezahlen. Vergleicht man die Preise mit denen auf anderen Festivals, Clubs und Konzerten, so liegen wir sogar unter dem Durchschnitt.
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Warum war es so warm in der Halle?
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Auch hier müssen wir uns mit Hinweis auf die noch neue und ungewohnte Situation in der neuen Location entschuldigen. Die Betreiber der Halle hatten im Vorfeld versäumt, die Abluftanlage auf volle Leistung zu stellen. Dies war im Nachhinein leider nicht mehr möglich. Zudem fand am Abend zuvor eine Veranstaltung mit nur wenigen Gästen bei sehr viel geringerer Außentemperatur statt. Daher war in der Fußbodenheizung noch eine große Wärmemenge gespeichert, die zusätzlich zu den gestiegenen Außentemperaturen für ein weiteres Aufheizen des Saales sorgte.
Wir haben bereits am Tag nach dem Pipes & Whistles Festival mit den Hallenbetreibern gesprochen und die Zusage erhalten, dass diese Pannen beim nächsten Termin nicht wieder auftreten werden.
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Warum war die Akustik so schlecht?
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Und noch einmal müssen wir uns auf die neue Situation berufen. Für den Tontechniker war die Halle ebenso unbekannt wie für uns, daher wurde zum Teil Equipment eingesetzt, das die Anforderungen nicht ganz erfüllen konnte.
Auch hier sind wir im Gespräch mit mehreren Leuten, und wir sind auch hier zuversichtlich, dass wir zum nächsten Pipes and Whistles Festival einen deutlich besseren Sound präsentieren können.
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